US Air Force (USAF) C-130 Hercules cargo aircraft assigned to Ramstein Air Base (AB), Germany, flies over the Ramstein AB tower, before retiring to the Aerospace Maintenance and Regeneration Center (AMARC) or "bone yard" at Davis-Monthan Air Force Base (AFB), Arizona.

Zeittafel zur Air Base Ramstein

Zeittafel zur Entwicklung der Ramstein Air Base

Vor 1945: provisorische Start- und Landebahn der Luftwaffe auf unvollendeter Autobahnpiste (heute: „Privatstraße“ des Bundes vor dem Haupt-Gate der Air Base)

ab 1951: gemeinsamer Ausbau der französischen Besatzungskräfte mit US-Amerikanern

ab 1971: schrittweise Stationierung von Kommandozentralen (mit heutigen Bezeichnungen)
– Air Mobility Command (AMC)
– Hauptquartier der US Air Forces in Europe (USAFE)
– Allied Air Forces Central Europe (AAFCE)

1951 bis 1953: Errichtung des US-Hospitals in Landstuhl. Heutige Bezeichnung: Landstuhl Regional Medical Center mit 65 Betten, größtes US-Hospital außerhalb der USA

1988: Flugschaukatastrophe auf der Air Base während militärischer Flugschau mit mehr als 300.000 Besuchern. Erfasst sind 70 Todesopfer und ca. 1000 Verletzte.

1993 bis 2005: Schrittweise Schließung der Rhein-Main Air Base am Flughafen Frankfurt und Verlegung der Transportflotte inkl. Einheit zur Luftbetankung nach Ramstein.

2003 bis 2005: Ausbau der Ramstein Air Base mit Start- und Landebahnen zur Aufnahme der Einheiten von der Rhein-Main Air Base. Operative Einheit: 86th Airlift Wing

2005: Vermutlich Räumung des bis dahin vorhandenen Atomwaffendepots mit 130 taktischen Atombomben (Lagerkapazität: 216 Nuklearsprengköpfe)

ab 2011: Flugleitzentrale für globale Drohneneinsätze, Satelliten-Relaisstation für Steuerungsbefehle an weltweit operierende Kampfdrohnen (Umsetzung von transatlantischer Glasfaser-Direktverbindung auf Satellitensignale).

ab 2013: Ausbau der SATCOM-Anlage bei Landstuhl zu neuem Wideband SATCOM Operations Center

ab Juni 2013: Enthüllungen von Edward Snowden über die NSA-Praktiken, darunter auch die Rolle der Air Base Ramstein im US-Drohnenkrieg

2012 – 2014: Enthüllungen des früheren US-Drohnenpiloten Brandon Bryant über den US-Drohnenkrieg, u.a. auch zur Rolle der Air Base Ramstein

Dez. 2016: Nach drei Jahren: Bundesregierung anerkennt die Rolle Ramsteins im US-Drohnenkrieg

Geplant Anfang 2029: Inbetriebnahme des neuen Medical Regional Hospital in Weilerbach – ohne Freigabe des Areals in Landstuhl, wo derzeit (in 2026) Ausbaumaßnahmen laufen.

Geplant bis 2030: voller Ausbau des neuen Stützpunktes Mihail Kogalniceanu in Rumänien, mit einer um 50% größeren Fläche als die Ramstein Air Base mit damit angeblich verbundenen Abzug von 10.000 Soldaten aus Deutschland. (Kapazität des neuen Stützpunktes: 10.000 Soldaten und Zivilisten).